Kräuterboschen binden

Boschenbinden für die Kräuterweihe

Aufgrund der momentanen Gesundheitslage abgesagt!

Termin: Freitag, 14. August 2020

Beginn: ab 15.00 Uhr

Ort: siehe Aushang

Mitglieder des  Heimatdienst Illertal e.V. zeigen, welche Pflanzen in einen solchen Boschen gehören und erklären das Zusammenstellen von Grün, Blüten, Kräutern und Erdfrüchten.

 

 

 

 

 

Hier könnt ihr das Museum
digital erleben

Seit der Mitte des 7. Jahrhunderts wird am 15. August Natale Sanctae Mariae, der Heimgang der Gottesmutter, zugleich als ihr Wiegenfest zum ewigen Leben gefeiert. Papst Sergius I. (687-701) feierte es mit einer Prozession von der Hadriankirche zur Kirche Santa Maria Maggiore in Rom. Nach der Verkündigung von der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel gewann das Fest weiter an Bedeutung. Die Bezeichnung Hochfest in den Messbüchern bringt dies zum Ausdruck. Der Brauch einer Kräuterweihe zu Mariä Himmelfahrt dürfte im 10. Jahrhundert entstanden sein, um heidnische Bräuche abzuwehren bzw. zu verchristlichen.

Im Herrgottswinkel, auf dem Dachboden oder im Stall angebracht, sollen die gebundenen und geweihten Kräuter die Hausbewohner und das Vieh im Alltag vor vielerlei Gefahren schützen.

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