Unsere
Outdoor
Ausstellungen

Frauen Gestalten im Feld – Frauen gestalten ihr Feld!

Die Outdoor-Ausstellung FrauenGestalten macht besondere Biographien sichtbar. Alle von Ihnen waren tatkräftige Gestalten und sie gestalteten: Vor allem das Leben anderer. Unverwüstlich, treu und hingebungsvoll leisteten sie ihren Beitrag in der Geschichte – und wurden trotzdem oft übersehen.  Diese Frauenleben sichtbar machen, das ist das Ziel dieser Dauerausstellung im Museumsfreigelände. An elf Stationen kann der Besucher den Lebenswegen ganz unterschiedlicher Frauen folgen.

Und einfache, oft unscheinbare Objekte aus der Museumssammlung legen Spuren zu den spannenden Lebensberichten. Archivfunde und Zeitzeugenaussagen lassen die Biografien sichtbar werden. Die individuellen Biografien erzählen persönliche Lebensgeschichten, ermöglichen aber auch einen direkten Einblick in die zeitgeschichtlichen Umstände des 19. und 20. Jahrhunderts. Was bedeutete es, eine Frau zu sein? An einer gesonderten Station wird dieser Frage nachgegangen. Sie zeigt auf, welche Rolle Familienstand, Arbeit, Mutterschaft und Bildung im Leben von Frauen spielten. Es wird deutlich: Hinter den gezeigten Lebenswegen verbirgt sich der Alltag ganzer Frauengenerationen.

Mehr erfahren

Formobst aus dem 19. Jahrhundert und ein historisches Bienenhaus

Der museumseigene Spalierobstgarten ist ein Formenkabinett, das wichtige Erziehungsformen für Spalierobst aus dem 19. Jh. zeigt. Der Spaliergarten, der seit 2006 existiert, war bislang für die Besucherinnen und Besucher nur ein Schaugarten. In einer neuen Outdoor-Ausstellung erzählt dieser Garten endlich mehr von sich und wie es zu jenen architektonischen Obstgebilden überhaupt kommt. Die Ausstellung zum „Spalierobstanbau in Schwaben“ erklärt den praktischen und einfachen Wandobstanbau auf dem Land. Man wird mitgenommen in die Hochzeit des Spalierobstanbaus bis 1950. In aufwendigen Formen vom Gärtner erzogen und an Spaliergerüsten befestigt, wurde ,,geformtes Obst“ in Deutschland und auch in Schwaben um 1900 zu einem sehr beliebten Nutz- und Gestaltungselement an Gebäuden. Auf engstem Raum ließ sich auch mit wenig Gartenfläche der Traum vom eigenen Obstbaum realisieren.


 

Ab 1890 gründen sich überall in Schwabens Dörfern und Städten neben den Obst- auch Bienenzuchtvereine, mit dem Ziel, Wissen weiterzugeben und hochwertige Lebensmittel zu erzeugen. Und natürlich ist Obst ohne die Bienen nicht zu denken. Daher wurde direkt neben dem museumseigenen Spaliergarten das Bienenhaus aus Böhen, welches sich seit 1997 im Besitz des Museums befindet, original getreu (Zustand 1947) restauriert und ist nun ebenfalls begleitet durch eine Ausstellung erstmals für Besucher zugänglich.

Mehr erfahren

Bau-Geschichten. Vom Translozieren zum Sanieren

Seit dem Jahr 2000 zeigt das Schwäbische Bauernhofmuseum Illerbeuren das über 300 Jahre alte, ehemals denkmalgeschützte Bauernhaus aus Meßhofen. Nach 22 Jahren steht nun eine umfassende Instandsetzung des Gebäudes aus der Gemeinde Roggenburg an. Diese Outdoor Ausstellung – in einem Bauwagen und im Freigelände - möchte einen Einblick vermitteln, wie die Bewahrung und Restaurierung/Sanierung eines Denkmals vonstattengeht. Die einzelnen Vorhaben und Maßnahmen an der Bausubstanz werden in work-in-progress Manier festgehalten und für die Besucher zugänglich gemacht. Darüber hinaus werden Themen wie "Meßhofens Baugeschichte" und nicht zuletzt der Weg des Bauernhauses ins Museum erläutert und anhand von Schautafeln illustriert. Das Konzept von Ausstellung und Sanierung sehen u.a. vor:

  • Begleitung über ein Lehrforschungsprojekt zusammen mit der Universität Bamberg
  • Veröffentlichung einer Begleitpublikation zur Podiumsdiskussion
  • Lehm und Sandgutimport aus der Ressourcenlandschaft Kloster Roggenburg
  • Errichtung einer Fachwerkwand, um historische Bautechniken zu demonstrieren
  • Hausmodell Meßhofen als Tastmodell
  • Demonstration tachimetrischer Mittel und Methoden
  • Durchführung einer Summer School im Jahr 2023
Mehr erfahren

Winterpause

Das Freilichtmuseum ist in der Winterpause. Aber Winterpause ist nicht gleich Winterschlaf. Folgt uns auf Instagram und erfahrt was wir hinter den Kulissen werkeln und schaffen.

Die Töpferei hat bis einschließlich 23. Dezember geöffnet: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Das Museumsgasthaus Gromerhof hat ebenfalls geöffnet: Mittwoch und Donnerstag von 17 bis 24 Uhr sowie Freitag bis Sonntag von 11.30 Uhr bis 24 Uhr.