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HAUS ZUR SCHÜTZENKULTUR

Haus zur Schützenkultur

Neueröffnung im Sommer 2016

Im Sommer 2016 wird eine neue Dauerausstellung zum Schützenwesen eröffnet.

Auf drei Etagen und 700qm wird im "Haus zur Schützenkultur" die über 500 Jahre alte Geschichte des Schützenwesens präsentiert. Denn bereits so lange gibt es das überregionale Wetteifern im Scheibenschießen schon.

Schützen wie Nicht-Schützen bietet die Ausstellung informatives Hintergrundwissen zu einem Kulturphänomen, das 2015 sogar in die deutsche Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO eingetragen wurde.

   

"Schützenwiese und Scheibenhimmel"

Der Besucher wird auf eine faszinierende Entdeckungsreise eingeladen, erlebt große Schützenfeste, erfährt den Fortschritt der Waffentechnik von der Armbrust bis zum Präzisionsgewehr, lernt das Handwerk der Büchsenmacher kennen oder darf sich selbst im Ballistikwissen testen.

Highlights sind eine digital visualisierte historische Schützenwiese und ein "Schützenscheibenhimmel", der zu einer Städteforschung durch Süddeutschland einlädt.

Neben dem Museum ist das Haus gleichzeitig auch Fortbildungsstätte für den Bayerischen Sportschützenbund e.V. Bezirk Schwaben.

 

Die Dauerausstellung beleuchtet die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Schützenwesens, der man heute als aufmerksamer Zeitgenosse überall begegnen kann - sei es in Form von Straßennamen und historischen Schützenhäusern in den Städten oder den vielfältigen Aktivitäten der Schützenvereine auf dem Land.

Modern, multimedial und interaktiv wird die Geschichte des (Sport-)Schützenwesens von den militärischen Anfängen bei der Stadtverteidigung bis hin zu den Schießwettbewerben der Olympischen Spiele von München 1972 veranschaulicht. Der geografische Fokus geht über Schwaben hinaus auf den gesamten süddeutschen (Sprach-)Raum, mit Bezügen zu Österreich und der Schweiz.

Thema sind aber auch kritische Aspekte, wie das Schützenwesen zur Zeit des Nationalsozialismus oder die Fragen nach Waffenmissbrauch und Waffenkontrolle.

Neubau mit Aussichtsplattform

Im Gegensatz zur Vorgängerausstellung im alten Pfarrstadel von Illerbeuren (1982-2012), befindet sich das neue Gebäude an zentraler Stelle mitten im Gelände des Bauernhofmuseums. Die Architektur orientiert sich am Grundriss einer ehemaligen Sägewerkshalle, sogar einer der alten Spänetürme wurde im Neubau wieder aufgegriffen. Dank eines integrierten Fahrstuhls gelangt der Besucher so auf alle Ebenen des Hauses und kann schließlich auf einer Aussichtsplattform über die historischen Dächer des Freilichtmuseums blicken.

Möglich wurde dieses Projekt nur durch die großzügige ideelle und finanzielle Unterstützung vieler beteiligter Personen und Institutionen, denen an dieser Stelle unser herzlicher Dank ausgesprochen werden soll.

Träger des Zweckverbandes Schwäbisches Bauernhofmuseum

Partner für die Realisierung

Bayerischer Sportschützenbund e.V.
Bezirk Schwaben

 

 

Fördergeber

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländliches Raumes (ELER).